Der beste Berater vor Reiseantritt ist die zuständige Krankenkasse. Denn die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die freiwillige Leistung für eine Reiseschutzimpfung. Gerade Vorbeugung gegen Malaria wird in vollen Umfang, meistens in Form von Tabletten erstattet. Auch haben die Krankenkassen immer die aktuellen Impfempfehlungen des Robert Koch Institutes zur Hand und können somit auch ihre Mitglieder informieren, welche Impfung beim Reisen in welches Reiseland angebracht ist. Wer dann die Kosten für die Impfung mit einer Kostenerstattung vom Arzt bei der Krankenkasse einreicht, kann durchaus positiv überrascht werden.

Was wird wo dringend empfohlen?

Vor Reiseantritt sollte mit dem behandelten Arzt ein Impfplan erstellt werden, um bis zum Reiseantritt alle wichtigen Impfungen erhalten zu haben. Beim Erstem Gespräch werden auch Unverträglichkeiten, schon vorhanden Impfungen, sowie Vorerkrankungen mit einbezogen. Manche Länder und Gebiete haben sogar extra Impfauflagen vor der Einreise. Empfohlen wird bei Reisen nach dem tropischen Afrika oder nach Südamerika eine Gelbfieber Impfung vorzunehmen. Diese Impfung ist nach zehn Tagen als solche gültig und hält zehn Jahre. Wer nach Mekka reist oder die Sahelzonen Afrikas besucht, hat eine Impfpflicht betreffen Meningokokken und Meningitis. Auch hier beginnt nach zehn Tagen die Gültigkeit, sie hält jedoch nur drei Jahre. Eine Tollwutimpfung wird dann notwendig, wenn Länder wie Indien, Thailand, Afrikas, Vietnam, Sri Lanka, Nepal und Bangladesch bereist werden. Auch für Abenteuerurlauber, die engen Kontakt zu Tieren haben und weit ab der Zivilisation reisen, empfiehlt sich eine Tollwutimpfung. Die Liste der empfohlenen Impfungen für jedes Land ist lang. Daher ist es immer wichtig sich mit dem Auswärtigen Amt oder der Krankenkasse in Verbindung zu setzen, um sich die neusten Impfempfehlungen zu holen.

Auch mit Impfung ein Risiko

Fremde Länder heißt fremdes Klima, fremdes Essen und einen anderen Hygienestandard. Eine Erkrankung kann schnell passieren auch mit Impfungen. Zu den Risikogruppen gehören vor allem Senioren, Schwangere und Kinder. Daher ist eine umfangreiche Reiseapotheke, sowie der Impfpass immer mit sich zu führen.