Der etwa 90 Kilometer vor Sizilien liegende Inselstaat Malta bietet den Touristen traumhafte Strände und dient als Knotenpunkt zwischen Orient und Okzident. Doch auch mehr als 6000 Jahre Geschichte spiegeln sich an vielen Orten wieder
Viele tausende Jahre an Geschichte
Auf der Insel wurden Spuren aus mindestens 6000 Jahren menschlicher Besiedelung gefunden. Steinzeitliche Tempelanlagen, römische Gräber und Wehranlagen des Malteserordens sind nur einige der geschichtsträchtigen Orte, die auf Malta erkundet werden können. Um viele dieser Orte besuchen zu können wäre eine Mietwagentour durch Malta anzuraten. Die Insel umfasst nur rund 316 Quadratkilometer und kann so bequem mit dem Mietwagen abgefahren werden ohne zu lange Strecken am Stück zurücklegen zu müssen.
Maltas Hauptstadt hat viel zu bieten
Unzählige Sehenswürdigkeiten bietet die Insel Malta und zu den schönsten gehört auch die Hauptstadt Valletta. Im Jahr 1980 wurde die komplette barocke Stadt zum Weltkulturerbe erklärt.
Das Fort St. Elmo befindet sich an der Nordspitze der Stadt und existierte schon vor Vallettas Gründung und war während der osmanischen Belagerung ein bedeutender Schauplatz. Heute befindet sich das National War Museum im St. Elmo Fort.
Auch die St. John’s Co Cathedral ist eine beliebte Sehenswürdigkeit der Hauptstadt. Außen erscheint die Kathedrale recht unscheinbar, gehört aber zu den am schönsten Ausgestatteten Kirchen des gesamten Mittelmeerraums. Zudem findet man hier viele günstige Unterkünfte.
Auf den Spuren alter Kulturen
Die Übersetzung samt Mietwagen auf die Nachbarinsel Gozo ist sehr lohnenswert. Die 5800 Jahre alte Ggantija Tempelanlage auf der zu Malta gehörenden Insel wurde, wie schon die Hauptstadt Valletta, 1980 zum Weltkulturerbe erklärt und gehört zu den ältesten Gebäuden der Welt. 1992 wurde fünf weiteren Tempeln der Weltkulturerbe Status verliehen und sie bilden nun eine Welterbestätte von Megalithischen Tempeln.
In der Nähe der Tempelanlage befindet sich ein megalithischer Steinkreis mit etwa 45 Metern Durchmesser, der Brochtorff Circle. Der Steinkreis markierte den Zugang zu einem Hypogäum die bereits um 3900 v. Chr. Bestand. Im Hypogäum, einem Felsengrab, wurden die Überreste von 63 Menschen gefunden. Der Eingang von einer der Kammern wurde von einem Statuenmenhir bewacht. Das Hypogäum ist für die Öffentlichkeit allerdings nicht zugänglich.