Jeder auch nur halbwegs moderne Haushalt verfügt über zahlreiche elektrisch betriebene Geräte. In der Küche steht ein Backofen, eine Mikrowelle und ein Toaster. Im Wohnzimmer ist eigentlich überall ein Fernseher anzutreffen. Meist ist auch noch ein DVD-Player, ein Receiver oder Blue-Ray Player vorhanden. Wer sich einmal Gedanken darüber macht, der wird auf zahlreiche Geräte stoßen, die Strom verbrauchen.

Aber wie wird dieser Strom erzeugt? Derzeit produzieren die Atomkraftwerke noch einen beachtlichen Anteil an Energie. Wer nicht ausdrücklich auf einen Anbieter mit Ökostrom, wie durch flexible Solarmodule, zurückgreift, der bezieht auch diesen Strom. Mit Fukushima im Hinterkopf und der Vorstellung eine ähnliche Katastrophe könnte sich vor der Haustür ereignen, möchten die wenigsten gerne auf diesen Strom setzen. Aber es ist auch nicht zu leugnen, dass die Kosten dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Hierbei gilt es aber vorerst abzuwägen. Ein Preisvergleich sollte durchgeführt werden. In vielen Orten kann der Ökostrom nämlich günstiger angeboten werden, als es andere Anbieter vermögen. Und wenn der verträglichere Strom schon der günstigere ist, dann sollte auf jedem Fall gewechselt werden. Ansonsten muss jeder sein Gewissen und seine Geldbörse befragen, ob ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt bereits in Frage kommt.

Im Sinne der Umwelt werden die Atomkraftwerke in nicht allzu ferner Zukunft abgeschaltet. Dies ist ein Ziel, auf welches die Atomgegner schon lange hingearbeitet haben. Das Umdenken in der politischen Führung hat jedoch erst nach der Katastrophe in Fukushima stattgefunden. Es ist schade, dass immer erst etwas passieren muss, bevor die Menschen ein Thema vernünftig behandeln und sich entschließen das Richtige zu tun.